Je nach Grösse der Turbinenschaufeln wiesen die früher eingesetzten Holzkisten unterschiedliche Abmessungen auf, was eine einheitliche Lagerhaltung nahezu verunmöglichte. Durch das Lagern im Aussenbereich wurden diese Kisten zudem schnell beschädigt, sie sahen schon nach kurzer Zeit vermodert aus. Beim Handling im Lager kam es durch Holzsplitter immer wieder zu Verletzungen der Mitarbeiter. Utz nahm sich der Herausforderung an.

Die clevere und nachhaltige Lösung ist natürlich aus Kunststoff und heisst KLAPA. Die vor rund zehn Jahren entwickelte klappbare Palettenbox bewährt sich seitdem auf internationalen Märkten erfolgreich als praktischer Transport- und Lagerbehälter. Der einfach zu bedienende Klappmechanismus hilft nicht nur beim Beladen und Entladen der Waren, sondern spart beim Leertransport auch bis 70 Prozent an Volumen. Eine Standardlösung kam jedoch nicht in Frage - die KLAPA wurde durch thermogeformte Bodenplatten, spritzgegossene Separationen, einen speziellen Aufsatzrahmen sowie durch einen Deckel ergänzt.

Bis heute wurden rund 2‘800 Palettenboxen ausgeliefert, die bisher letzten 400 im Januar 2014. Die Behälter werden von Utz Deutschland in Schüttorf, die Separationen von Utz Schweiz in Bremgarten produziert. Die Mehrweglösung überzeugt bezüglich Tragfähigkeit, Handling, Ästhetik und Umwelt. Mit ihrem neuen Verpackungs- und Transportsystem konnte Alstom die früheren Probleme weitgehend eliminieren und gleichzeitig den Mehrweggedanken verwirklichen.

 

In Verbindung stehende Artikel:
Kooperative Speicherbibliothek - eine nicht alltägliche Logistik
Neuer klappbarer Palettenbehälter 32" x 30" x 34" von Utz USA