Alle Teilnehmer leiden erheblich unter Kriegsfolgeerkrankungen, nachdem sie im Golfkonflikt eingesetzt wurden. Die OP-Krankenschwester Kes Bradley erkrankte nach zwei Kriegseinsätzen in Afghanistan. Tour-Veranstalter Mac MacKenny, mit mehr als 20 Jahren Erfahrung als Extrem-Reiseführer, nimmt die drei ehemaligen Soldaten mit durch ganz Europa, die Türkei, Zentral-Asien, die Mongolei und Sibirien. Berater und Schirmherr Sir Ranulph Fiennes sagt: "Für unsere bisherigen Expeditionen hatten wir einen anderen Lieferant benutzt, dieser konnte uns aber nicht helfen. Bei dieser Gelegenheit hat sich Utz sofort zur Unterstützung und Spende bereit erklärt und sie mussten sehr kurzfristig die speziellen Kunststoffbehälter für uns produzieren, weil die Expedition bereits Ende Juni startet. Diese Behälter müssen den extremen Belastungen und Bedingungen standhalten sowie unsere Ausrüstung auf schlechten Strassen schützen. Auch müssen sie leicht sein, da wir diese schnell in und aus den Fahrzeugen bewegen müssen, wenn wir im Schlamm stecken bleiben. Die Leute von Utz waren wirklich sehr hilfsbereit und zogen alle Register, um dieses Projekt zu ermöglichen. Wir sind ihnen und unseren weiteren Sponsoren zu Dank verpflichtet."

George Utz Ltd. aus Alfreton, Derbyshire, ist die britische Tochtergesellschaft der Utz Gruppe, einem weltweiten Anbieter von Mehrwegladungsträgern für eine Vielzahl von Marktsegmenten wie der Automobilindustrie, dem Einzelhandel und weiteren Logistikbranchen. Worrick Mosley, Vertriebsleiter bei Utz: "Als wir angesprochen wurden, um dieses Projekt zu unterstützen, war es für uns selbstverständlich. 'Help for Heros' ist eine fantastische Stiftung, die eine ausgezeichnete Arbeit mit ehemaligen Soldaten leistet und ihnen hilft, ihre Gesundheit, ihr Leben und ihr Selbstvertrauen wieder aufzubauen. Diese Expedition ist ein echter Dauerbelastungstest für unsere hochwertigen Produkte, weil sie allen Arten von extremen Wetter- und Umweltbedingungen ausgesetzt werden."

Einer der weiteren Sponsoren ist General Motors / Vauxhall. Die drei fabrikneuen Transporter "Vivaro" werden u.a. den schwierigsten Bedingungen auf der Erde ausgesetzt. Dies beinhaltet die sibirische "Strasse der Knochen" (auch "Strasse des Todes" genannt), die von russischen Gulag-Häftlingen in der Zeit der ehemaligen Sowjetunion gebaut wurde. Die Strasse erhielt ihren Namen, weil viele Häftlinge, die am Bau der Strasse beteiligt waren, durch die extremen Wetterbedingungen von teilweise -50°C ums Leben gekommen sind.

"Die Strassen könnten in einem schlechten Zustand sein und es gibt eine Reihe von politischen und anderen Herausforderungen. Für bestimmte Teile der Reise mussten ein Visum zur Einreise beantragen, weil diese Expedition noch nie mit Fahrzeugen dieser Art gemacht wurde. Die Strassen sind sicherlich eine Herausforderung, zumal wir gehört haben, dass in Teilen unserer Route Brücken weggespült wurden und wir alternative Wege finden müssen, was die Reise verlängern wird", fügte Mac hinzu.

Mehr Informationen: www.vauxhall.co.uk/vehicles/vauxhall-range/vans/vivaro/siberia-challenge/index.html

 

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