Die Vorarbeiten nach der Kaminsprengung waren äusserst zeitintensiv. Auf Grund des Verdachts von Altlasten an der geplanten Baustelle mussten rund 700 Tonnen Erdreich (diese Menge entspricht rund 45 LKW-Ladungen) ausgebaggert und fachgerecht wieder aufbereitet werden. Die dabei ausgehobene riesige Baugrube wurde nach der Freigabe durch das Bundesamt für Umwelt anschliessend mit sauberem Material wieder aufgefüllt.

Im Juni 2014, nach einer Gesamtbauzeit von rund zwölf Monaten, konnte das neue Gebäude bezogen werden. Bei dieser Aktion wurde besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass alles während laufender Produktion durchgeführt wurde. Am alten Standort wurde noch produziert, währenddessen erste Anlagen bereits verschoben wurden. Nach der Installation am neuen Standort konnte übergangslos weiter produziert werden. Den dadurch entstandenen höheren Aufwand hat Utz in der Schweiz zu Gunsten der durchgehenden Lieferfähigkeit für seine Kunden gerne in Kauf genommen.

Mit dem partiell doppelstöckigen Gebäude wurde die Produktionsfläche auf knapp 1000 m2 erhöht. Neben den optimierten Warenflüssen sind dadurch auch zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten geschaffen worden. Die Georg Utz AG kann auf ihren modernen Thermoform-Automaten Werkstückträger, Trays oder andere Kundenteile bis zu einer Grösse von 1200 x 1000 mm herstellen. Die Wanddicke kann dabei von 1 bis 12 mm betragen.

Seit Jahrzehnten ist Utz bestrebt, umweltbewusst zu produzieren und zu handeln. Der Anteil an verwendetem Recycling-Material ist in den letzten Jahren stetig angestiegen. Er liegt im Vergleich zum verarbeiteten Neumaterial im Thermoformen bei über 50%. Für die Produktion in der Schweiz bezieht Utz nur noch zertifizierten Strom ausschliesslich aus Schweizer Wasserkraftwerken und damit aus CO2-neutralen Quellen.

 

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