Und dass da mal ein kleines Quantum Granulat links und rechts herunterfallen, bleibt nicht aus. Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Aber das belastet nicht nur das Portemonnaie, sondern besonders auch die Umwelt. Und wer schon mal auf Granulat ausgerutscht ist, der achtet zukünftig darauf, dass bei der Kunststoffverarbeitung nichts danebengeht. Alles in allem, es lohnt sich in jeder Hinsicht, auch auf das letzte Körnchen Granulat zu achten mit dem Ziel: Null Granulatverlust. Dabei reicht es nicht, beste Absicht zu bekunden. Konkrete Maßnahmen sind gefragt.

So wurden beispielsweise auf dem Utz Gelände alle Gullis mit Sieben ausgestattet, in denen sich Granulat gesammelt hat. Für runde, zu Teilen sehr große Abflüsse wurden extra runde Siebe angefertigt. Zudem wurde die Waage, auf der ein- und ausfahrende LKWs gewogen werden, mit Gummi abgedichtet, damit kein Granulat unbeabsichtigt mit auf die Reise genommen wird.

Der nicht unerhebliche Aufwand hat sich gelohnt. Utz ist vom Kunststoffverband pro-K mit einer Urkunde als Betrieb mit „Null Granulatverlust" ausgezeichnet worden. Ralf Boomhuis, Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortlich für die Aktion: „Einer unserer Markenwerte ist die Nachhaltigkeit. Das Ziel „Null Granulatverlust" werden wir auch zukünftig zu 100% verfolgen. Dank an alle, die zur Zielerreichung beigetragen haben."

Dr. Udo Schwabe

Phone +49 5923 805 490

udo.schwabe@utzgroup.com