Text und Foto: Grafschafter Nachrichten

Mit möglichst grosser Transparenz mehr Fachkräfte gewinnen, das ist die Idee, die hinter dem neuen Arbeitgebervideo der Firma Utz steckt. Der Begriff Fachkräftemangel ist nicht nur in aller Munde, sondern macht sich längst auch in vielen Unternehmen in der Region bemerkbar. Offene Stellen können nur schwer oder gar nicht mehr besetzt werden. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen bedeutet es eine grosse Herausforderung, qualifiziertes Personal zu finden und zu halten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Das Schüttorfer Unternehmen Georg Utz GmbH ist deshalb in die Offensive gegangen und hat sich eine eigene Arbeitgebermarke aufgebaut. Vor mehr als zwei Jahren entschied sich die Geschäftsleitung zu dieser Massnahme. Es folgten viele Arbeitsschritte, einschliesslich einer Mitarbeiterbefragung, denn eine Arbeitgebermarke ist nur dann glaubwürdig, wenn sie authentisch ist.

"Wir haben uns externe Unterstützung geholt, die diesen Prozess mit fachlichem Wissen und dem Blick von aussen leitet und lenkt", sagt Ralf Boomhuis, Verwaltungsleiter bei Utz Deutschland. "Mit unserer Arbeitgebermarke unter dem Slogan 'Werde EINER von Utz' bewerben wir uns jetzt bei den Bewerbern", ergänzt Personalleiter Hanno Poppenborg.

Um Bewerbern auch einen Blick in das Unternehmen zu ermöglichen, ist seit Kurzem das neue Arbeitgebervideo im Internet zu sehen. Mit Aussagen von Mitarbeitenden und Aufnahmen von ihrem Arbeitsplatz können sich Interessierte nun ein Bild von ihrem möglichen neuen Arbeitgeber machen. "Eine Arbeitgebermarke muss vermitteln, was ein Unternehmen seinen Mitarbeitenden zu bieten hat. Transparenz ist dabei sehr wichtig. Dieses Video wird dazu beitragen, noch besser die richtigen Mitarbeitenden für Utz zu finden. Denn wer sich angesprochen fühlt, wird sich bewerben", ist sich der Personalleiter sicher.

Bis alle gewünschten Videoaufnahmen von Arbeitsplätzen und Arbeitsabläufen im Kasten waren, brauchte ein externes Filmteam vier Arbeitstage. Für die Aussenaufnahmen kam unter anderem eine Drohne zum Einsatz, die das Filmen aus der Vogelperspektive ermöglicht.

"Eine aufregende Zeit, die viel Organisation erforderte", erinnert sich Poppenborg, mussten doch die Arbeitsprozesse weiterlaufen, die Sicherheitsbestimmungen eingehalten und die Schichtwechsel berücksichtigt werden. "Unsere Mitarbeitenden haben uns beim Dreh toll unterstützt. Alles lief ganz reibungslos ab", so der Personalleiter abschliessend.

Unter www.werde-einer-von-utz.de ist der Film jetzt online zu sehen.

 

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