Uwe Bremmer, der Bruder eines Utz Mitarbeiters, hatte bei Utz angefragt, ob die Möglichkeit bestehe, eine Typisierungs-Aktion der DKMS zu unterstützen: "Wir kennen Sina, eine junge Frau aus der Region, vom Sport und haben, gleich nachdem wir von ihrer Erkrankung erfahren haben, gesagt, dass wir etwas unternehmen müssen!" Gesagt, getan. Am Pfingstsamstag war ganz Schüttorf und Umgebung aufgerufen, sich als mögliche Knochenmarkspender registrieren zu lassen.

Zwar ist die Registrierung für die Freiwilligen kostenlos, doch für die DKMS entstehen pro Aufnahme in die Datenbank Kosten von ungefähr 50 Euro. In dieser Situation hat Utz kurzerhand für alle Mitarbeitenden, die sich an der Typisierung beteiligt haben, die 50 Euro gespendet. Und nicht nur das: Auch für die Partnerinnen und Partner wurden, sofern sie sich ebenfalls haben registrieren lassen, die Kosten übernommen. Der Geschäftsleitung ging es erklärtermassen darum, eine so wichtige und hilfreiche Einrichtung wie die DKMS zu unterstützen. Nach Auswertung der Rückmeldungen konnte sich das Ergebnis sehen lassen. Ralf Boomhuis, Geschäftsleitung Verwaltung: "Es haben sich 90 Personen von Utz, 59 Beschäftigte und 31 Partner, als Spender einschreiben lassen. Für jeden wollten wir 50 Euro spenden. Um auf eine 'gerade' Summe zu kommen, haben wir auf 5‘000 Euro aufgerundet."

Noch vor der Registrierungsaktion verbreitete sich eine gute Nachricht: Sina hat einen Knochenmarkspender gefunden! Gibt es einen besseren Beweis dafür, wie sinnvoll die Registrierung ist? Die Aufnahme in die Spenderdatei kann Leben retten.