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Utz veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2018

Utz informiert über nachhaltige Entwicklung der vergangenen drei Jahre.

Seit 2017 sind börsennotierte Unternehmen, Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern verpflichtet, einen Nachhaltigkeitsbericht vorzulegen. Die Georg Utz GmbH fällt nicht unter das sogenannte CSR-Richtlinien Umsetzungsgesetz. Trotzdem hat sich der Hersteller von Behältern, Paletten und Werkstückträgern aus Kunststoff bereits zum zweiten Mal freiwillig auf den Weg gemacht, seine wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit unter die Lupe zu nehmen.

"Ja, wir haben es wieder getan", sagt Verwaltungsleiter Ralf Boomhuis mit einem Augenzwinkern und fügt ergänzend hinzu," Utz hat seinen zweiten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Gleichzeitig haben wir unser Versprechen eingehalten, regelmäßig über unsere nachhaltige Unternehmensführung zu berichten."

Das mittelständische Familienunternehmen hat in den vergangenen drei Jahren wieder viele Maßnahmen zum Schutz von Umwelt und Klima umgesetzt. Durch Prozessoptimierungen, technische Erneuerungen, bauliche Veränderungen und die große Motivation der Mitarbeitenden wurden weniger Ressourcen verbraucht und die CO2 Bilanz verbessert. Dazu Ralf Boomhuis:"Die positiven Rückmeldungen auf unseren ersten Bericht waren ein Ansporn, noch besser zu werden. Die 2015 gesetzten Ziele haben wir zu 90 Prozent erreicht. Darüber hinaus tragen Maßnahmen wie "Null Granulatverlust" oder die Optimierung der Materialversorgung zu einer besseren Ökobilanz von Utz bei."

Ein Nachhaltigkeitsbericht ist ein arbeitsintensives Projekt, das viel Zeit und Manpower in Anspruch nimmt. Tatkräftige Unterstützung bekam Ralf Boomhuis von Julian Gläser aus dem Controlling und den Kolleginnen Selina Aydin und Juliane Siepker aus dem Marketing. Wieder mit im Team war auch Andrea Kolf von der Agentur Kolf-Kommunikation, die als externe Expertin für Nachhaltigkeit die Planung und Leitung des Projekts übernahm. "Für unseren zweiten Bericht hatten wir die Idee, einem Produkt die Hauptrolle zu geben. Das war die Geburtsstunde von RAKO. Ein sympathischer Typ, der die Leser an die Hand nimmt und sie beginnend mit seiner Entstehung bis zur Wiederaufbereitung durchs Unternehmen führt." erzählt die Kommunikationswirtin.

Dem Team war es wichtig, nicht nur Informationen zu liefern, sondern diese auch lebendig und verständlich zu gestalten. "Ein Nachhaltigkeitsbericht soll gelesen werden. Deshalb haben wir uns neben dem Inhalt auch intensiv mit der Gestaltung auseinandergesetzt. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden", so Julian Gläser. Neben der Printausgabe wird der Bericht auch online unter www.utzgroup.com veröffentlicht.

Kunststoff und Nachhaltigkeit, geht das überhaupt zusammen, wo doch die kritische Diskussion zum Umgang mit Plastik in unserer Gesellschaft immer lauter wird. Geschäftsführer Rüdiger Köhler antwortet mit einem klaren Ja. Als kunststoffverarbeitendes Unternehmen stehe Utz in der Verantwortung, diesbezüglich Aufklärung zu leisten, denn Plastik sei nicht gleich Plastik. Dass Kunststoff in den vergangenen Jahren stark in Verruf geraten ist, sei das Ergebnis eines verantwortungslosen Umgangs damit. "Kunststoff ist ein Wertstoff. Er ist wiederverwertbar und hat im Meer und in der Landschaft nichts zu suchen. Die Behälter von Utz gehen mit gutem Beispiel voran. Sind sie nicht mehr einsatzfähig, nehmen wir sie zurück, recyceln sie und machen aus dem Granulat wieder neue. Auch unser Mitwirken an zukunftsweisenden Projekten wie die "Sesam-Home-Box" oder "GS1" zeigen, dass unsere Kunststoffbehälter einen wichtigen Beitrag leisten können, Klima und Umwelt zu schützen."

Hier geht´s zum Nachhaltigkeitsbericht 2018.