Seit mittlerweile vier Jahrzehnten bietet Utz in Deutschland Lager- und Transportbehälter, Werkstückträger, Paletten und technische Kundenteile aus wiederverwertbarem Kunststoff an. Eindeutiger Schwerpunkt des Unternehmens sind kundenindividuelle Lösungen von logistischen Aufgabenstellungen für Lagerung und Transport, insbesondere die Entwicklung von Ladungsträgern für automatisierte Anwendungen. Mit dem Messeauftritt auf der Anuga Foodtec stellt Utz ausgewählte Entwicklungen aus der Fleischbranche, Ladungsträger für Molkereiprodukte, Süssigkeiten oder Brot, ein Beispiel aus der Getränkeindustrie, aber auch innovative Lösungen, die auf verschiedene Einsatzzwecke zugeschnitten sind, in das Rampenlicht.

Im Mittelpunkt des Besucherinteresses dürfte der neue E-Performance-Behälter stehen, den Utz gemeinsam mit Edeka entwickelt hat. Diese Behälterneuheit mit den Massen 600 x 400 x 125 mm (E1) und 600 x 400 x 200 mm (E2) soll langfristig die roten E-Behälter als „Fleischkästen“ aus dem Markt verdrängen.

Einige Argumente sprechen dafür! Der E Performance Behälter ist, anders als sein „roter Bruder“, gänzlich in der Farbe Weiss gehalten, was nicht nur Hygiene symbolisiert, sondern sicher stellt, dass ausschliesslich Neumaterial zur Produktion verwendet wurde. Hier steht die Farbe nicht nur für Reinheit, sie macht sie gleichsam kenntlich und verhindert Missbrauch in der Materialauswahl. Zudem ist das Material PE laut EU-Verordnung 10/2011 selbstverständlich für Lebensmittel geeignet.

Aufgrund der weitreichenden Erfahrung der Entwicklungsingenieure bei Utz ist der E-Performance-Behälter so konstruiert, dass er auch für das Handling auf automatisierten Förderanlagen bestens geeignet ist. Das dafür unverzichtbare Identifikationssystem für die Behälter wird durch vier Inmould Label sichergestellt. Hier werden vier Barcode Label vor dem eigentlichen Produktionsvorgang in das Behälterwerkzeug eingelegt und mit in den Kunststoff eingespritzt. Dadurch sind die Label extrem widerstandfähig, weil sie durch eine dünne Kunststoffschicht geschützt sind. Diese Robustheit der Labels gegenüber aufgeklebten Papierlabels ist besonders vorteilhaft beim Waschen der Behälter, da sowohl Papier als auch Kleber unter der Vielzahl der Waschvorgänge leiden. Zudem ist jeder in den Prozesskreislauf eingebrachte Behälter aufgrund der vier Labels eindeutig identifizierbar, sowohl durch die Herstellerkennung als auch durch einen von GS1 vergebenen Code. Dadurch konnten bestehende logistische Abläufe noch optimiert werden. Darüber hinaus ist der Behälter durch entsprechende Schutzrechte geschützt.

Der Utz Messestand auf der Anuga FoodTec 2012 ist in Halle 6.1 und trägt die Standnummer E 061.

 

In Verbindung stehende Artikel:
Siegeszug des hellblauen Fleischbehälters